Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Hausmittel zur Wundheilung

Verletzt? Wir haben viele bewährte Tipps die die Wundheilung positiv beeinflussen. © CrazyCloud

Verletzt? Wir haben viele bewährte Tipps die die Wundheilung positiv beeinflussen. © CrazyCloud

Wunden treten immer wieder auf. Es geht im Alltag immer so schnell. Durch kleine Unachtsamkeiten passiert es einfach, dass man sich verletzt. Kleine Wunden können oftmals selber behandelt werden. Manchmal reicht ja bereits ein Pflaster. Doch es gibt auch große Wunden, die beispielsweise klaffen oder voll mit Dreck sind. Diese sollten unbedingt von einem Arzt begutachtet und behandelt werden. Wunden, die immer wieder auftreten, können beispielsweise Schnittwunden, Schürfwunden, Brandwunden, Platzwunden, klaffende Wunden und vieles mehr sein. Bei Stürzen ist es meistens so, dass die entstandenen Wunden mit Dreck versehen sind. Diese müssen auf jedem Fall behandelt werden. Einfach nur ein Pflaster drauf, ist in diesem Fall nicht ratsam. Mittel aus der Naturheilkunde und Homöopathie sind begleitend zur Wundheilung besonders zu empfehlen. Doch auch mit vielen guten Hausmitteln wird der Heilungsprozess einer Wunde unterstützt. Gravierende Wunden müssen zwingend von einem Arzt untersucht und behandelt werden, damit es zu keinen Entzündungen kommt. Wer natürlich das Glück hat, eine recht kleine Wunde zu haben, der kann selber Hausmittel nutzen und anwenden und die Wundheilung fördern. Durch die richtige Wundversorgung und Wundbehandlung sollte ein zügiges Heilen kein Problem sein. Wer die richtigen Hausmittel anwendet, der wird sich über ein schnelles Genesen freuen können. Manchmal ist auch eine schnelle Erstversorgung notwendig, bevor es zum Arzt geht. Auch hier ist es immer ratsam, bestens informiert zu sein.

Diese Tipps helfen bei der Wundheilung:

  1. Blut ist immer ein gutes Zeichen. Es spült eventuelle Keime und Erreger aus der Wunde. Von daher bietet es sich an, die offene Verletzung oder Schnittwunde unter kaltes Wasser zu halten, um soviel Dreck wie möglich, herauszuspülen
  2. Zum Schließen von blutenden Wunden nehmen Sie ein Tuch und tränken es in heißem, sterilen Wasser. Danach legen Sie es auf die Wunde
  3. Ist das Pflaster auf der offenen Wunde festgeklebt, dann sollten Sie es vorsichtig einweichen und ablösen. Das machen Sie am besten mit einer Mischung aus einem Liter erwärmten Wasser, gemischt mit Salz
  4. Bei schlechter Wundheilung bietet sich das bekannte Perubalsam an. Das gibt es in der Apotheke. Allergiker sollten allerdings aufpassen
  5. Wird der angelegte Verband so schnell durchblutet, dann sollte unbedingt ein Druckverband angelegt werden. Es ist ratsam, die Wunde über Herzhöhe ruhig zu lagern, wenn möglich
  6. Zur Desinfektion der Wunde bietet sich ein weißer Schnaps von mindestens 40% an. Natürlich nur, wenn Sie kein anderes Desinfektionsmittel im Haus haben
  7. Auf Wunden kann auch ein dünner Film der Propoliscreme oder –tinktur aufgetragen werden, um die Heilung zu unterstützen
  8. Wenn es geht, halten Sie das verletzte Körperteil nach oben, bis die Blutung zum Stillstand kommt
  9. Händewaschen vor der Verarztung der Verletzung ist natürlich ein absolutes Muss
  10. Kratz- und Bisswunden von Tieren erfordern eine gute Beobachtung und Behandlung. Da diese einer sehr hohen Infektionsgefahr ausgesetzt sind, sollten die Stellen mit einer Wasserstoffperoxidlösung von 3% gereinigt werden
  11. Zur Heilungsförderung verwenden Sie am besten verdünnten Kamillentee oder die Kamillentinktur
  12. Teebaumöl ist ebenfalls ein gutes Mittel. Auf kleineren Wunden träufeln Sie einfach ein paar Tropfen direkt auf die Wunden. Bei größeren Wunden bietet sich ein Verband an, der mit Teebaumöl beträufelt ist
  13. Luft ist heilungsfördernd. Nach einer Woche sind die Wunden im Normalfall so weit geheilt, dass Sie der Luft ausgesetzt werden können
  14. Besonders empfehlenswert sind Umschläge mit Honig. Honig ist ein antibakterielles Mittel für Wunden. Doch es ist wichtig darauf zu achten, dass nur naturbelassener Honig verwendet wird
  15. Auf ein steriles Tuch können Sie auch einen Tropfen Johanniskrautöl auftragen. Das Tuch legen Sie dann einfach auf die Wunde
  16. Bei geschlossener Wunde kann durch das Einreiben mit Johanniskrautöl die Narbenbildung zum Positiven beeinflusst werden. Das Einreiben sollte allerdings täglich durchgeführt werden
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