Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Hausmittel gegen Uebelkeit

Übelkeit? Wir haben viele gute Tipps die dir bei Übelkeit helfen können. © Kristin Gründler

Übelkeit? Wir haben viele gute Tipps die dir bei Übelkeit helfen können. © Kristin Gründler

Ihnen wird flau im Magen, die Beine wackeln und sie fühlen sich leicht schwindelig. Am liebsten würden Sie sich übergeben. Kurz, Ihnen ist richtig übel. Übelkeit ist keine Krankheit im eigentlichen Sinn, sondern ein Symptom. Oft wird die Übelkeit von Erbrechen oder Durchfall begleitet. Dies ist eine natürliche Reaktion des Körpers. Er versucht auf diese Weise, sich schnellstmöglich von der Ursache zu befreien. Meist findet die Übelkeit ihre Ursache im Bauchraum, etwas stimmt nicht im Magen, Darm oder allgemeinen Verdauungstrakt. Meist lässt sich die Übelkeit mit einfachen Hausmitteln behandeln. Versuchen Sie die Tipps aus Großmutters Erfahrungsschatz und nutzen Sie die Naturheilkunde und Homöopathie. Manchmal jedoch ist die Übelkeit Symptom einer Krankheit, die in ärztliche Behandlung gehört. Leiden Sie zum Beispiel nach einem Sturz auf den Kopf unter Übelkeit, könnte das ein Zeichen für eine Gehirnerschütterung sein. Auch ein Magengeschwür oder psychische Probleme können die Übelkeit auslösen. Besteht ein solcher Verdacht, suchen bitte zur Abklärung den Arzt auf. Gleiches gilt für anhaltende Übelkeit. Um gezielt behandeln zu können, ist es daher hilfreich, den Auslöser zu kennen. Wählen Sie aus den folgenden Hausmitteln diejenigen aus, die zur Ursache Ihrer Übelkeit passen. Oft hilft schon ein wenig frische Luft. Gehen Sie nach draußen und atmen Sie tief durch. Setzen Sie sich dabei besser hin, Ihnen könnte zunächst schwindelig werden.

Diese Tipps helfen gegen Übelkeit:

  1. Machen Sie sich einen Vorrat aus Schafgarbentinktur. Dazu geben Sie in ein Glas Schafgarbenblüten bis zum Rand und füllen mit 40%igem Alkohol auf. Verschließen Sie das Glas und lassen es vier bis sechs Wochen an einem warmen Ort wie einer sonnigen Fensterbank ziehen. Dann seihen Sie es ab und füllen es in eine dunkle Flasche um. Bei Bedarf nehmen Sie davon einen Esslöffel verdünnt in Wasser.
  2. Würzen Sie vorbeugend schwere oder fette Speisen wie Bratkartoffeln, Schweinebraten und Ähnliches mit reichlich Kümmel.
  3. Essen Sie viermal täglich einen Löffel Milchpulver oder zwei Esslöffel Roggenmehlbrei. Trinken Sie dazu reichlich Fencheltee.
  4. Lassen Sie zwei Scheiben frischen Ingwer in kochendem Wasser circa zehn Minuten ziehen. Langsam trinken. Mit Ingwer gewürzte Speisen sind besonders gut bekömmlich.
  5. Essen Sie eine Handvoll Salzstangen und trinken Sie einen Schluck zimmerwarme Cola. Hilft auch bei Durchfall und Erbrechen.
  6. Wenn Sie bereits erbrochen haben, beruhigen Sie Ihren Magen. Kochen Sie einen Haferschleim aus 20 Gramm Haferschleim und einem Viertelliter Milch. Etwas abkühlen lassen und essen. Alternativ können Sie zarte Haferflocken oder Haferflocken für Babykost verwenden.
  7. Lutschen Sie eine halbe Zitrone aus. Am besten verwenden Sie dazu ungespritzte Zitronen.
  8. Hilft bei akuter Übelkeit oder auch einer Infektion: Hühnersuppe. Kochen Sie eine Hühnerbrühe mit frischem Huhn (keine Instantsuppe), schöpfen Sie das Fett von der Oberfläche und würzen Sie mit Zitronengras und Ingwer.
  9. Nehmen Sie die Schüßler-Salze Nr. 3, 8 und 11. Sie bekommen diese in Ihrer Apotheke zusammen mit einer Dosierungsempfehlung.
  10. Sie leiden zusätzlich unter akutem Brechreiz? Bereiten Sie sich einen Tee aus zerquetschten Dill- und Fenchelsamen. Mit kochendem Wasser übergießen, etwa 10 Minuten ziehen lassen, abseihen. Nicht zu heiß in kleinen Schlucken trinken.
  11. Trinken Sie Pfefferminz- und Kamillentee.
  12. Mischen Sie einen Liter stilles Mineralwasser, einen Liter Orangensaft, acht Teelöffel Zucker und einen Teelöffel Kochsalz. Gut verrühren und die gesamte Menge über den Tag verteilt trinken.
  13. Reiben Sie einen halben Apfel und lassen Sie den rohen Brei stehen, bis er sich braun verfärbt. Dann erst langsam essen.
  14. Bewährt bei Übelkeit und Durchfall: 500 Gramm Möhren ganz weich kochen, dann durch ein Sieb streichen oder mit dem Stab pürieren, mit Traubenzucker und Kochsalz würzen. In mehreren kleinen Portionen über den Tag verteilt essen.
  15. Lösen Sie eine Messerspitze Natron (Kaisernatron, Backsoda) in einem Glas lauwarmem Wasser und trinken Sie die Mischung langsam aus. Das Natron neutralisiert die überschüssige Säure im Magen.

Bitte beachte

Die Informationen die wir dir zur Verfügung stellen ersetzen keineswegs einen Arztbesuch. Wende dich bei Beschwerden und Krankheiten unbedingt an einen Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker!
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