Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Hausmittel gegen Rekonvaleszenz

Rekonvaleszenz? Wir haben jede Menge gute Tipps aus der Volksmedizin die dir helfen können. © WoGi

Rekonvaleszenz? Wir haben jede Menge gute Tipps aus der Volksmedizin die dir helfen können. © WoGi

Sie haben es fast geschafft. Sie haben eine schwere Krankheit überstanden, haben ihr Äußerstes gegeben, um so gut wie möglich durch die harte Zeit zu kommen – und jetzt wollen Sie nur noch „richtig“ gesund werden, sich also am Besten so fühlen, als hätten Sie diese Krankheit nie gehabt. Das ist möglich. Es braucht in der letzten Zeit der Krankheitsbewältigung, der sogenannten Rekonvaleszenz-Phase, jedoch der gleichen Determination, Willensstärke und Bedacht, wie in der Zeit, in der die Krankheit am stärksten war. Denn nur, wer sich behutsam und ohne Unterlass um sich und seine Gesundheit kümmert, sie in den Fokus stellt und zur Priorität macht, kann seine Gesundheit wieder völlig herstellen. Nach einer Grippe scheint dies nicht so schwer zu sein, nach einer Unterschenkelknochenfraktur macht man sich jedoch schon mehr Gedanken über die Belastung, die man sich körperlich zu muten kann. Um so stärker muss das Bewusstsein auf die aktive Wiederherstellung ausgerichtet sein, wenn etwas gravierendes wie ein Herzinfarkt aufgetreten ist. Auch, wenn diese schweren Erkrankungen ihre Spuren hinterlassen, können die Folgeerscheinungen durch eine aktive Umgestaltung des Lebenswandels rund um die Problematik auf ein Minimum reduziert werden oder sich sozusagen sogar „unsichtbar“ machen, einen also im Alltag nicht mehr stören, hat man sich erst einmal an sie gewöhnt. In der Homöopathie, den lange tradierten Hausmitteln und der Naturheilkunde haben sich viele verschiedene Hilfsmittel erhalten, die wir auch heute noch nutzen können, um uns in diesen schwierigeren Phasen unseres Lebens zu unterstützen und für uns zu sorgen.

Diese Tipps helfen bei Rekonvaleszenz

  1. Gesunde Ernährung ist für den Körper wichtig, um sich selbst zu heilen. Auch führt übermäßig Konsum von Nahrungsmitteln zu einer stärkeren Belastung des Organismus und zieht Energie aus dem Heilungsprozess. Also bewusst und in Maßen essen.
  2. Sollten Sie starke Medikamente genommen haben, sollten sie darauf achten, dass Ihr Verdauungssystem wieder voll funktionsfähig ist. Also Produkte auf Milchbasis zu sich nehmen, damit sich die Verdauung normalisiert.
  3. Im Bioladen und Reformhaus finden Sie exzellente Frucht- und Gemüsesäfte. Diese enthalten wichtige Vitamine und Nährstoffe sowie Mineralien, die Ihren Körper optimale mit allem versorgen, was er für eine erfolgreiche Genesung benötigt.
  4. Auch wenn Sport der Gesundheit in der Regel als zuträglich angesehen wird – zunächst braucht Ihr Körper alle Kraft für die Regeneration der belasteten Organe und Systeme. Also keine Überanstrengung!
  5. Ausreichende Wasserversorgung ist unersetzlich. Also wie nach einer durchfeierten Nacht beim Kater die Wasserflasche immer bei sich haben und sich von den ständigen Toiletten-Gängen nicht entmutigen lassen.
  6. Die Universalwaffe der Homöopathie sind die Schüßler-Salze. Also scheuen Sie sich nicht, in der Apotheke nach der für ihre Genesung geeignete Variation zu fragen. Als Basis können Nummer zwei und Nummer drei dienen, Calcium und Kalium Phosphoricum. Fragen macht klug!
  7. Probieren Sie sich an allem, was Ginseng, Ginkgo oder Rosmarin enthält. Diese Heilpflanzen werden in verschiedenen leckeren Produkten wie Honig verarbeitet und stärken das Immunsystem.
  8. Ein Bad mit Aufguss von Melisse, Weißdorn und Walnussbaum kann sehr entspannend und erfrischend sein. Suchen Sie sich im Reformhaus wohlklingende Bäder aus und machen Sie sich einen entspannten Sonntagnachmittag in der Badwanne.
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