Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Hausmittel gegen Nachtschweiß

Nachts am schwitzen? Mach dir keine Sorgen. Wir haben bewährte Hausmittel um dir bei der Behandlung zu helfen. © pimonpim

Nachts am schwitzen? Mach dir keine Sorgen. Wir haben bewährte Hausmittel um dir bei der Behandlung zu helfen. © pimonpim

Nachtschweiß ist ein vermehrtes Schwitzen während des Schlafens. Der Nachtschweiß kann in unterschiedlichen Ausprägungen stattfinden. Es kann aber auf jedem Fall eine ernstzunehmende Erkrankung hinter dem vermehrten Schwitzen stecken. Nachtschweiß ist ein unphysiologisches Schwitzen und bedeutet tropfend nasse Haare und durchnässte Nachtwäsche. Neben banalen Ursachen gibt es aber auch viele ernstzunehmende Ursachen für den Nachtschweiß. Zu den banalen Ursachen zählen beispielsweise Albträume, zu hohe Luftfeuchtigkeit und eine zu hohe Raumtemperatur. Es können aber auch chronische und akute Infektionskrankheiten, maligne Erkrankungen, allergische Erkrankungen, Hormonstörungen und noch viel mehr hinter dem übermäßigen Schwitzen stecken. Von daher sollte das Thema sehr ernst genommen und untersucht werden. Wer unter einem Infekt leidet, bei dem treten ebenfalls häufig Fieber und vermehrtes Schwitzen auf. Wenn dann aber die eigentliche Erkrankung abklingt, wird auch der nächtliche Schweiß verschwinden. Falls Sie zu denjenigen Personen gehören, die jede Nacht klatschnass aufwachen, dann sollten Sie die Ursache bei einem Arzt erforschen lassen. Wenn dann eine Diagnose gestellt wurde, kann meistens mit Tabletten geholfen werden. Doch es muss nicht immer Chemie sein, die Sie zu sich nehmen müssen, um das leidige Problem in den Griff zu bekommen. Mittel aus der Homöopathie, Naturheilkunde und altbewährte Hausmittel sind ebenfalls eine gute Möglichkeit. Vor allem gibt es bei der Einnahme dieser Mittel keine Nebenwirkungen.

Diese Tipps helfen bei Nachtschweiß

  1. Es ist besonders wichtig, eine angenehme Schlafentemperatur zu erzeugen. Im Raum sollten es maximal 19 Grad sein. Ist es das nicht, dann heißt es Fenster auf und Luft reinlassen.
  2. Am Abend sollte Alkohol in größeren Mengen vermieden werden.
  3. Außerdem ist es wichtig, in der Abendzeit keine scharf gewürzten Speisen zu sich zu nehmen.
  4. Bei der Auswahl der Bettwäsche sollten Sie ein großes Augenmerk auf die Materialien legen. Bettwäsche aus synthetischem Gewebe ist nicht empfehlenswert, wenn Sie immer wieder stark schwitzen.
  5. Vor dem Schlafengehen sollten Sie sich mit lauwarmem Essigwasser von oben bis unten abwaschen.
  6. Es ist immer empfehlenswert, ein Nachthemd, anstatt einem Schlafanzug in der Nacht zu tragen. Dieses sollte aus Baumwolle oder Leinen bestehen.
  7. Für schlimme Nachtschweißattacken kann aber auch ein Alkohol- oder Nikotinentzug verantwortlich sein. Ist der Entzug durchgestanden, dann sollten auch die nächtlichen Schweißattacken aufhören.
  8. Vor dem Schlafengehen sollten Sie sich auf keinem Fall mit Ihren Problemen beschäftigen. Einfach an der Stress-Schraube drehen, und an etwas Schönes denken.
  9. In der Abendzeit sollte nicht mehr zu spät und vor allem nicht zu kalorienreich gegessen werden.
  10. Wenn Sie Salbeitee kochen, dann können Sie den Tee abends nehmen und sich abwaschen. Natürlich ist für das Abwaschen eine größere Menge notwendig. Hilft aber gegen den Schweiß.
  11. Eine Mischung zu gleichen Teilen aus Salbei, Frauenmantel und Katzenschwanz können Sie mit kochendem Wasser übergießen und einen Tee brauen. Diesen Tee sollten Sie über einen längeren Zeitraum jeden Tag trinken.
  12. Es kann aber auch sein, dass Sie an einer Schlafapnoe leiden. Das sollten Sie bei einem Arzt abklären lassen.
  13. Am Abend ein Glas Milch mit einem Schuss Kognak hilft ebenfalls sehr gut.
  14. Stellen Sie sich einen Salbeitee her. Hierfür verwenden Sie 15 Gramm von frischen Salbeiblättern. Diesen geben Sie in zwei Tassen kochendes Wasser. Nun einfach nur noch 10 Minuten ziehen lassen. Trinken Sie den Salbeitee über den Tag hinweg verteilt.
  15. Es ist ratsam, spätestens 18.30 Uhr zu Abend zu essen.
  16. Wenn das alles noch nicht hilft, dann müssen eventuell doch schärfere Geschütze aufgefahren. Eine gründliche Untersuchung vom Arzt ist auf jedem Fall sehr wichtig und sollte trotz Hausmitteln durchgeführt werden. Nur so können Erkrankungen erkannt und behandelt werden.
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