Hausmittel gegen Keuchhusten

Keuchhusten? Unsere Hausmittel können dich bei der Behandlung begleiten und das ohne Nebenwirkungen. © Henrie

Keuchhusten? Unsere Hausmittel können dich bei der Behandlung begleiten und das ohne Nebenwirkungen. © Henrie

Der Keuchhusten, auch Pertussis genannt, ist eine typische Kinderkrankheit, von der aber auch immer mehr Erwachsene betroffen sind. Er zeichnet sich durch krampf- und stakkatoartige Hustenanfälle aus, bei denen der Betroffene heftig und stoßweise hustet. Das anschließende Einatmen erfolgt vor allem bei Kindern durch ein keuchendes, ziehendes Geräusch. Häufige Begleiterscheinung der Hustenattacken ist Erbrechen. Oft treten im Zuge des heftigen Hustens auch Nasenbluten, Zungenbandgeschwüre, Blutungen in der Augenbindehaut oder auch Leisten- und Rippenbrüche auf. Folgen einer Keuchhusten-Infektion bei Kindern können Lungen- oder Mittelohrentzündung oder eine Gehirnschädigung sein. Neugeborene und Säuglinge zählen zur größten Risikogruppe. Hier kann es bei einer Keuchhusten-Infektion zu tödlich verlaufenden Atemstillständen kommen. Neben Diphtherie, Scharlach und Masern zählte Keuchhusten im Deutschen Reich um 1900 zu den häufigsten Todesursachen bei Kindern. Die ersten noch untypischen Symptome sind bei Kindern nach 7 bis 20 Tagen spürbar. Erst dann setzt der quälende Husten ein. Auslöser des Keuchhustens ist eine Infektion mit dem Bakterium Bordetella pertussis, welches nach dem belgischen Bakteriologen Jules Bordet benannt ist. Betroffene können andere Menschen in ihrer Umwelt durch Tröpfcheninfektion anstecken. Wer nicht gegen Keuchhusten geimpft oder gegen die Krankheit immun ist, infiziert sich bei einem Kontakt mit einem an Keuchhusten Erkrankten mit einem Risiko von 70 bis 80 %. Ein Betroffener, der nach einer Keuchhusten-Infektion wieder gesund ist, ist für ungefähr die nächsten 10 Jahre immun gegen diese Krankheit.

Diese Tipps helfen bei Keuchhusten

  1. Geben Sie in eine Schüssel heißes Wasser und ein paar Teelöffel Meersalz und inhalieren Sie. Wichtig ist, die Atemwege feucht zu halten. Als Alternative zum Meersalz können Sie auch Kamillenblüten verwenden. Bereiten Sie eine Schüssel mit heißem Wasser und einer Handvoll Kamillenblüten zu. Atmen Sie den Kamillendampf ungefähr 5 Minuten ein. Die Inhalationen können Sie mehrmals am Tag wiederholen.
  2. Wenn sie an Keuchhusten erkrankt sind, müssen Sie besonders viel trinken, vor allem warme Getränke. Zu empfehlen ist ein Fettkraut-Wegerich Tee. Dieser besteht aus 20 g Fettkraut, 5 g Ehrenpreis inklusive Blüten, 5 g Wegerichblättern und 15 g Bertramwurzeln. Übergießen Sie zwei gehäufte Esslöffel des Gemisches mit ½ l kochendem Wasser und lassen Sie den Tee 15 Minuten ziehen.
  3. Sorgen Sie für eine feuchte Raumluft. Hier hilft ein Luftbefeuchter.
  4. Vermeiden Sie jegliche Art von Anstrengung.
  5. Bei einer Keuchhusten-Infektion hilft Hochgebirgsluft.
  6. Geben Sie 2-3 geschälte, zerkleinerte Zwiebeln in 0,3 l heißes Wasser und lassen Sie dieses aufkochen. Anschließend muss das Gemisch abkühlen und mit Honig gesüßt werden. Den fertigen Saft können Sie bis zu 4 Tagen im Kühlschrank aufbewahren. Nehmen Sie 3 Mal täglich 1 EL von dem Saft ein.
  7. Vermengen Sie Spitzwegerich, Huflattich, Fenchel und Thymian zu gleichen Teilen. Geben Sie 2 TL des Gemisches in eine Tasse und übergießen Sie dieses mit kochendem Wasser. Das Getränk sollte 10 Minuten ziehen gelassen werden. Es empfiehlt sich fünf Tassen des Gemisches am Tag zu trinken.
  8. Bringen Sie sauren Apfelmost, Zucker und Fenchel zum kochen und nehmen Sie das Gemisch schluckweise zu sich.
  9. Lassen Sie einen halben Liter dunkles Bier aufkochen und mischen Sie dieses anschließend mit etwas Honig. Das Bier sollte warm am Abend getrunken werden.
  10. 10. Füllen Sie einen ausgehöhlten Rettich mit Kandiszucker und lassen diesen über Nacht stehen. Nehmen Sie vom entstandenen Sirup 3 TL am Tag zu sich.
  11. 11. Bringen Sie ein Gemisch aus 1 EL Butter, 1 EL Wasser und 1EL Honig zum Kochen und geben dann 1 EL Obstler hinzu. Nehmen Sie die Mischung vor dem Schlafengehen zu sich.
  12. 12. Cremen Sie Ihren Rücken und Ihre Brust mit Leinöl ein. Wickeln Sie ein Handtuch um die eingeriebenen Stellen und lassen das Öl einwirken.
[Gesamt:7    Durchschnitt: 4.9/5]