Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Hausmittel gegen HWS-Syndrom

HWS Syndrom? Mach dir keine Sorgen. Mit unseren Hausmitteln kannst du schnell mit einer unterstützenden Behandlung beginnen. © WoGi

HWS Syndrom? Mach dir keine Sorgen. Mit unseren Hausmitteln kannst du schnell mit einer unterstützenden Behandlung beginnen. © WoGi

Millionen von Menschen sind vom  HWS- Syndrom betroffen. Der Rücken tut weh, der Nacken schmerzt bei jeder Kopfdrehung. Manchmal schlafen die Arme ein und kribbeln furchtbar. Schuld an allem ist langes Sitzen und wenig Bewegung, das geht zu Lasten der Halswirbelsäule (HWS).

Es wird zwischen drei Arten des HWS- Syndroms unterschieden. Beim oberen HWS –Syndrom kommt es zu ziehenden Schmerzen, die bis in den Kopf hinein strahlen, dabei kann es auch zu punktuellen stechenden Schmerzen des Hinterkopfes führen.

Die Schmerzen beim mittleren HWS- Syndrom werden meist als ziehende Schmerzen beschrieben, die bis hinab zu den Schulterblättern reichen können. Oft wird auch eine Steifheit des Nackens festgestellt . Ist die untere Halswirbelsäule betroffen, treten oft Nackenverspannungen auf und die Betroffenen können ihren Kopf nur mit Mühe oder unter Schmerzen drehen. Außerdem werden auch stechende Schmerzen im Nacken beschrieben.

Neben dem Arbeiten am PC gibt es aber auch weitere Ursachen, die zum Halswirbelsäulen-Syndrom führen können. Gerade wenn die mittlere Halswirbelsäule betroffen ist, kann auch ein Bandscheibenvorfall vorliegen. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Überbelassung dadurch ausgelöst wird, dass Steifheiten und Verspannungen der oberen oder unteren Halswirbel durch die mitteleren Wirbel ausgeglichen werden und diese irgendwann kollabieren. Man sollte bei einer Therapie also möglichst versuchen, den oberen und unteren Teil der Halswirbelsäule zu entlasten und damit einen Bandscheibenvorfall zu vermeiden. Hierbei sollte man die Behandlungen beim Arzt oder Physiotherapeuten mit Naturheilkunde, Homöopathie und guten Hausmitteln unterstützen. Meist sind die Diagnosen nämlich sehr allgemein gefasst und es wird nicht genug zwischen Scherzen, Verspannungen und Steifheit unterschieden. Die Naturheilkunde geht dabei mehr auf die individuellen Symptome ein und kann daher vielleicht eher Linderung verschaffen.

Diese Tipps helfen bei HWS-Syndrom

  1. Lassen Sie sich zum Thema „Arbeitsplatzergonomie“ beraten und verwenden Sie einen gut angepassten rückenentlastenden Bürostuhl. Zusätzlich gibt es auch spezielle Sitzkissen, die die Rückenmuskulatur trainieren.
  2. Achten Sie darauf, dass die betroffenen Stellen immer gut gewärmt sind. Besonders Zugluft sollten Sie in jedem Fall meiden. Legen Sie sich einen Schal oder ein Tuch um. Auch Klimaanlagen im Sommer sind tückisch.
  3. Beim morgentlichen Duschen sollten Sie 5 Minuten lang einen mittelstarken Strahl mit sehr warmem Wasser auf den Nacken richten. Die Wärme und die leichte Massage entspannen die Muskulatur.
  4. Rollen Sie ein Handtuch trichterförmig auf und geben Sie heißes Wasser hinein. Damit betupfen Sie dann Ihren Nacken. Die feuchte Wärme tut besonders gut.
  5. Zwei- bis dreimal täglich können Sie sich 10 Minuten unter der Rotlichtlampe gönnen.
  6. Geben Sie ein halbes Pfund Quark auf die betroffenen Stellen und lassen Sie ihn einwirken bis er erstarrt und abfällt. Das dauert etwa 20 Minuten.
  7. Reiben Sie die schmerzenden Stellen am Abend mit Kampferöl ein und halten Sie sie warm.
  8. Rühren Sie sich einen Heilerdebrei an und legen Sie eine Packung auf den Nacken. Heilerde können Sie in der Apotheke oder im Reformhaus erstehen. Diese braucht man dann nur mit warmem Wasser zu einer gleichmäßigen Masse zu vermengen.
  9. Lassen Sie sich die schmerzenden Stellen mit erwärmtem Sesamöl massieren. Alternativ können Sie elektrische Massagegeräte verwenden. Diese ruhig mehrmals täglich nutzen.
  10. Gehen Sie täglich eine halbe Stunde lang in strengem Tempo oder machen Sie Nordic Walking. Dabei auf eine aufrechte Haltung achten, diese fördert die Muskulatur.
  11. Informieren Sie sich über Akupunktur und Magnetfeldtherapien. Diese können gut bei Verspannungen helfen.
  12. Am Arbeitsplatz öfter bewusst gerade hinsetzen oder kurz aufstehen. Dabei die Arme ausstrecken und so weit wie möglich ausbreiten. Danach möglichst weit nach hinten drücken, bis ein Ziehen zwischen den Schulterblättern zu spüren ist.
  13. Besonders durch gezielten Muskelaufbau im Rücken, können Verspannungen und Belastungen durch langes Sitzen kompensiert werden. Wenden Sie sich daher an einen Physiotherapeuten und besprechen Sie Rückenübungen mit Ihm, die Sie auch zu Hause durchführen können.
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