Hausmittel gegen Hautausschlag

Hautausschlag? Mit unseren Tipps kannst du kostenlos mit der Behandlung beginnen. Alle Tipps sind ohne Nebenwirkungen. © underdogstudios

Hautausschlag? Mit unseren Tipps kannst du kostenlos mit der Behandlung beginnen. Alle Tipps sind ohne Nebenwirkungen. © underdogstudios

Die Haut ist unser größtes Organ und kann eine Fläche von etwa zwei Quadratmetern erreichen. Da sie unseren ganzen Körper umhüllt ist sie gleichzeitig auch der Indikator für unser Wohlbefinden. Trockene, fahle und fleckige Haut deutet darauf hin, dass es uns nicht gut geht. Unserem Körper fehlen vielleicht Nährstoffe, oder er reagiert auf schädliche Umwelteinflüsse. Oft kommt es dabei auch zu einem Hautausschlag. Dieser wirkt nicht nur entstellend, sondern juckt, brennt oder nässt oft auch.

Für einen Ausschlag können die verschiedensten Auslöser verantwortlich sein. Eine Unverträglichkeit von bestimmten Bekleidungsstoffen, zu starke Sonneneinstrahlung, Allergien, Infektionen oder einfach nur Stress. Oft kündigt sich eine Überreaktion durch rote Flecken und gereizte Haut an, bald entstehen dann Pickelchen, Pusteln oder Quaddeln. Ein Ausschlag kann großflächig und über den ganzen Körper verteilt auftreten, oder nur lokal an den Stellen, die mit der verantwortlichen Substanz in Berührung gekommen sind.

Egal in welcher Ausprägung er auftritt und ob er schmerzhaft ist oder nicht, die Betroffenen möchten den Hautausschlag schnellstmöglich wieder loswerden. Dazu greifen viele zu starken Medikamenten, die besonders bei häufiger Anwendung oft mehr Schaden als Nutzen bringen. Cortison und ähnliche Substanzen beispielsweise, können die Haut auf Dauer schädigen, auch wenn sie kurzfristig eine lindernde Wirkung bei Juckreiz und Pusteln haben. Besser geeignet sind natürliche Mittel, die die Haut auf gesunde Art pflegen und vor Ausschlag schützen können. Bei starken Reaktionen, sollte aber in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden, bevor man die Haut selbst behandelt.

Diese Tipps helfen bei Hautausschlag:

  1. Wenn Sie im Sommer schnell Hitzepickel bekommen, sollten Sie einen besonders hohen Sonnenschutz verwenden und sich regelmäßig eincremen. Gerade bei den ersten Tagen des Sommers darauf achten, die Haut nach und nach an die Sonne gewöhnen und sich nicht gleich mehrere Stunden direkter Sonneneinstrahlung aussetzen.
  2. Eine gesteigerte Kalziumzufuhr hilft ebenfalls gegen Hitzepickel. Greifen Sie auch zu Obst und Gemüse mit viel Vitamin C.
  3. Bei empfindlicher und gereizter Haut auf Kleidung achten, die nicht zu eng anliegt. Es empfehlen sich natürliche Stoffe wie Baumwolle oder Leinen. So wird die Haut nicht noch stärker beansprucht.
  4. Übergießen Sie frisch gesammelte Brennnesseln mit kochendem Wasser und lassen Sie den Sud abkühlen. Anschließend tränken Sie ein sauberes Tuch darin und geben es auf den Ausschlag. Lassen Sie den Umschlag für 15 Minuten einwirken und wiederholen Sie die Behandlung nach Bedarf. Brennnesseln lindern Juckreiz und Entzündungen.
  5. Johanneskrautöl hilft gut bei gereizter Haut. Reiben Sie sich zweimal täglich damit ein und vermeiden Sie danach direkte Sonneneinstrahlung.
  6. Ein Tee aus Stiefmütterchenkraut kann bei Ekzemen und Ausschlag helfen. Betupfen Sie die betroffene Stelle entweder regelmäßig mit der Flüssigkeit, oder machen Sie Umschläge.
  7. Tragen Sie eine dicke Schicht Quark auf die gereizte und entzündete Haut auf und decken Sie die Stelle gut ab. So lange einwirken lassen, bis der Quark trocken ist. Am besten eignet sich eine Behandlung über Nacht.
  8. Geben Sie ein Kilo Meersalz zum Badewasser und genießen Sie ein langes Bad. Achten Sie dabei darauf, dass das Wasser nicht zu heiß ist. Wenn nötig, lösen Sie das Salz vorab in etwas heißem Wasser, so vermischt es sich besser. Nach dem Bad das Salzwasser nicht abspülen sondern auf der Haut trocknen lassen.
  9. Mischen Sie Obstessig und Wasser zu gleichen Teilen und behandeln Sie damit den Hautausschlag.
  10. Kühlendes Aloe Vera- Gel lindert Ausschlag und pflegt gleichzeitig die Haut. Geben Sie eine großzügige Schicht auf die betroffenen Hautpartien.
  11. Waschungen mit kaltem Kamillentee wirken entzündungshemmend und lindern die Hautreizung.
  12. Vermischen Sie Heilerde mit Wasser zu einer Paste und geben Sie diese auf eine Mullbinde. Fixieren Sie die Binde an der betroffenen Stelle und lassen Sie die Paste einige Stunden wirken.
  13. Nutzen Sie zur Hautreinigung nur Mittel, die pH-neutral sind. So wird die wichtige Hydro-Lipid-Schicht der Haut nicht zu stark angegriffen.
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