Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Hausmittel gegen Frühjahrsmüdigkeit

Na, haben wir dich geweckt? Mit unseren Hausmitteln vertreiben wir die Frühjahrsmüdigkeit. © pix4U

Na, haben wir dich geweckt? Mit unseren Hausmitteln vertreiben wir die Frühjahrsmüdigkeit. © pix4U

Während im Frühjahr rund herum alles zum Leben erwacht, die Natur schier aus dem Häuschen ist und alles sprießt und grünt, packt uns das große Gähnen. Bei soviel Lust am Leben erscheint es uns völlig unverständlich, warum wir Menschen so oft von der Frühjahrsmüdigkeit gepackt werden. Doch wir sind nicht nur müde. Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme, Gereiztheit und eine allgemeine Antriebslosigkeit begleiten viele von uns. Wie erklären sich nun diese Symptome? Zur Müdigkeit kommt es durch unseren Hormonhaushalt. Werden die Tage wieder länger, verschiebt sich die Bildung von Serotonin und Melatonin. Während die Serotonin-Ausschüttung steigt, verringert sich die des Melatonin. Für unseren Körper stellt das eine große Belastung dar, die er mit Müdigkeit quittiert. Stark wechselnde Temperaturen belasten den Blutdruck, es kommt zu Schwankungen. Bei steigenden Temperaturen sinkt der Blutdruck, was ebenfalls zu Müdigkeit führt. Doch nicht alle Menschen fühlen die Frühjahrsmüdigkeit. Besonders häufig trifft sie Frauen, wetterfühlige Menschen und solche, die von Hause aus einen niedrigen Blutdruck haben. Der Frühjahrsmüdigkeit können Sie leicht mit alten Hausmitteln, der Naturheilkunde und Homöopathie ein Schnippchen schlagen. Wenn Sie sich das ganze Jahr über fit halten, werden Sie wahrscheinlich nicht zu den Betroffenen gehören. Das wäre also schon der erste Tipp für Sie. Hat die Frühjahrsmüdigkeit Sie allerdings bereits erwischt, probieren Sie die alten Hausmittel und genießen dann in vollen Zügen die erwachende Natur.

Der Frühjahrsmüdigkeit mit Hausmittel zu Leibe rücken

  1. Machen Sie eine kleine Kneipp-Kur. Morgens einen kalten Knieguss für circa 30 Sekunden und dann mehrmals am Tag ein kaltes Armbad. Tauchen Sie dazu die Arme bis zum Ellbogen in kaltes Wasser
  2. Nehmen Sie eine Handvoll junge Löwenzahnblätter, einen Apfel, eine Orange, einen Teelöffel Blütenpollen, einen Teelöffel Honig und 125 ml Buttermilch oder Kefir. Geben Sie alles in einen Mixer und pürieren Sie die Zutaten. Füllen Sie mit Apfel- oder Orangensaft bis zur gewünschten Konsistenz auf und trinken Sie eine Woche jeden Morgen davon. Diese Mischung bringt Sie so richtig in Schwung!
  3. Mit Pellkartoffeln und Frühlingskräutern kann der Körper gut entschlacken. Trinken Sie dazu viel Wasser
  4. Trinken Sie täglich 2 bis 3 Tassen Brennnesseltee und geben Sie so der Müdigkeit keine Chance
  5. Würzen Sie Suppen, Salate und Aufstriche mit Sauerampfer
  6. Viel Bewegung an der frischen Luft und ein Sonnenbad wirken Wunder
  7. Ihr Körper braucht jetzt Vitamin E. Dies ist besonders in Vollkornprodukten, Eiern, Nüssen, Weizenkeimen und Öl enthalten. Bauen Sie diese Nahrungsmittel verstärkt in Ihren Speiseplan ein
  8. Kennen Sie sich mit Wildkräutern aus? Dann sammeln Sie Bärlauch (Verwechslungsgefahr mit den giftigen Maiglöckchen!) und machen Sie damit einen Bärlauchquark
  9. Zu gleichen Teilen eine Mischung aus Pfefferminze, Melisse, Hagebutte, Himbeerblättern, Apfel- und Brombeerstücken bereiten. Für eine Tasse 1 Esslöffel der Mischung mit heißem, fast kochenden Wasser übergießen und 7 Minuten ziehen lassen. Ungesüßt trinken. Wer auf Süße gar nicht verzichten kann, süßt mit ein wenig Honig
  10. Verwenden Sie so viele Frühlingskräuter wie möglich in der Küche. Dazu gehören Sauerampfer, Löwenzahnblätter, Kresse, Melisse, Bärlauch und auch Gänseblümchenblüten. Diese machen sich auf einem frischen Salat besonders gut und schmecken köstlich
  11. Nehmen Sie das Schüßler-Salz Nr. 2
  12. Bekämpfen Sie den im Winter üblichen Eisenmangel mit Radiccio, Sonnenblumenkernen, Artischocke, Brennnesseltee (auch frisches Brennesselgemüse vermischt mit Spinat ist gut) oder der guten, alten Hühnersuppe. Verzichten Sie dabei auf Tütenware und kochen Sie die Suppe aus einem frischen Suppenhuhn
  13. Ein altes Tee-Rezept besteht aus 15 Gramm Knabenkrautwurzel, 10 Gramm Habichtkraut, 40 Gramm Ginseng und je 25 Gramm Frauenmantel und Thymian. Den daraus bereiteten Tee trinken Sie heiß und öfter mal am Tag
  14. Nehmen Sie ab und zu ein belebendes Fußbad mit Bohnenkraut. Dazu etwas Bohnenkraut mit Wasser aufkochen, ziehen lassen und dann bei angenehmer Temperatur die Füße darin 15 Minuten baden
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