Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Hausmittel gegen Fieberblasen

Fieberblasen Mit unseren Hausmitteln kannst du schnell und unkompliziert mit der Behandlung beginnen. © bmf-foto.de

Fieberblasen Mit unseren Hausmitteln kannst du schnell und unkompliziert mit der Behandlung beginnen. © bmf-foto.de

Als Fieberblasen werden im Allgemeinen die Symptome einer Herpes-Infektion bezeichnet. Das kommt daher, dass man in früheren Zeiten die Ursache nicht kannte, die Bläschen aber oft im Zusammenhang mit einer fiebrigen Erkrankung bemerkte. Schon damals wusste man sich jedoch mit Hausmitteln und der Naturheilkunde zu helfen. Später kamen die Erkenntnisse der Homöopathie hinzu. Herpes sind Viren, die sich sehr schnell übertragen. Meist zeigen sie sich an den Lippen, seltener an anderen Körperpartien. Die Fieberblasen übertragen sich durch engen Hautkontakt, Schmierinfektion und Tröpfcheninfektion. Der Volksmund nennt die Infektion bezeichnenderweise auch gerne Kusskrankheit. Bei der Erstinfektion wandern die Viren entlang der Nervenbahnen bis zu den Nervenzellen, wo sie inaktiv schlummern. Durch ein schwaches Immunsystem kann es dann immer wieder zum Ausbruch von Herpes kommen. Fieber (daher kommt der Ausdruck Fieberblasen), Stress und Infektionskrankheiten lassen die Blasen schnell wieder blühen. Ebenso kommt es durch starke Sonneneinstrahlung, Veränderungen im Hormonhaushalt oder psychische Belastungen zu einem Herpes-Ausbruch. Dabei nehmen die Viren den umgekehrten Weg von den Nervenzellen bis zur Hautoberfläche, wo sie dann die Fieberblasen entstehen lassen. Mit bewährten Hausmitteln, Homöopathie und der Naturheilkunde können Sie die Infektion gut selbst behandeln. Haben Sie bereits die Viren im Körper (wie die meisten Menschen übrigens), gibt es keinen vorbeugenden medizinischen Schutz. Sie können allerdings versuchen, begünstigende Faktoren weitgehend zu vermeiden.

Hilfe bei Fieberblasen mit Hausmitteln, Homöopathie und Naturheilkunde

  1. Allererste Regel: Hygiene! Kratzen Sie nicht an den Blasen. Berühren Sie nichts mit den Händen, wenn Sie zuvor die Blasen berührt haben. Waschen Sie nach jedem Kontakt die Hände
  2. Tupfen Sie regelmäßig etwas Teebaumöl auf die Blasen. Teebaumöl wirkt antiviral, antibakteriell und entzündungshemmend
  3. Mischen Sie Kamille, Thymian und Weidenrinde zu gleichen Teilen. Mit kochendem Wasser übergießen und etwa eine halbe Stunde ziehen lassen. Tauchen Sie ein möglichst steriles Tuch in den Sud und legen es auf die betroffenen Stellen
  4. Melisse ist ebenfalls sehr wirksam bei Herpes. Verwenden Sie es als Öl und reiben sanft ein paar Tropfen auf die Blasen. Alternativ stellen Sie eine Tinktur aus Melisseblättern her: Ein Teil Melisseblätter auf 10Teile 70 %igen Alkohol geben und mehrere Tage ziehen lassen. Abseihen und in eine Braunglasflasche geben. Mit der Tinktur mehrmals täglich die Blasen betupfen. Die Melisse beruhigt und der Alkohol trocknet die Fieberblasen
  5. Verwenden Sie die Schüßler-Salze Nr. 1 und Nr. 8. Diese bekommen Sie in der Apotheke
  6. Honig wirkt antibakteriell und unterstützt den Heilungsprozess. Geben Sie etwas Honig auf die Lippen. Bitte nicht ablecken!
  7. Schneiden Sie ein Stück frischen Ingwer auf und legen die Schnittfläche auf den betroffenen Bereich. Das brennt zuerst ein wenig, verhindert aber die Ausbreitung der Infektion
  8. Sobald Sie erste Anzeichen einer Infektion bemerken, nutzen Sie die Heilkraft der Aloe Vera. Schneiden Sie ein kleines Stück einer Pflanze ab und geben Sie den austretenden Saft großzügig auf die Lippen und die umgebende Haut. So können Sie einen Ausbruch vermeiden
  9. Meiden Sie Sonneneinstrahlung! Dies verschlimmert die Beschwerden
  10. Waschen Sie vor dem Zubettgehen Ihre Hände noch einmal gründlich. So verschleppen Sie keine Keime in die ohnehin schon entzündeten Fieberblasen. Gerade während des Schlafens kommt man doch schon einmal unbewusst an die Lippen, wenn es wieder brennt und juckt
  11. Stellen Sie ein starkes Knoblauchöl her. Dazu mehrere frische Knoblauchzehen schälen und halbiert in eine Braunglasflasche geben, mit einem guten Öl (kaltgepresstes Olivenöl oder anderes Pflanzenöl) übergießen und mindestens zwei Wochen ziehen lassen. Das Öl sollten Sie bereits bei den ersten Anzeichen auftragen
  12. Erhöhen Sie den Anteil an Lysin in Ihrer Nahrung. Gut geeignet sind dafür Milchprodukte, Kartoffeln, Linsenprotein, Eiprodukte, Fleisch, Bierhefe und Sojaprotein. Achtung! Sojaprotein! Keine Sojabohnen, die sollten Sie ebenso meiden wie Nüsse, Erbsen, Getreide, Cola und Schokolade
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