Hausmittel gegen Bluterguss

Bluterguss? Mit unseren Hausmitteln bist du deinen Blauen Fleck im Handumdrehen wieder los. © thongsee

Bluterguss? Mit unseren Hausmitteln bist du deinen Blauen Fleck im Handumdrehen wieder los. © thongsee

Sie sind hingefallen, haben sich gestoßen oder den Kopf angeschlagen? Nicht immer gibt es dabei eine sichtbar offene Wunde. Oft zeigt sich ein Bluterguss oder auch blauer Fleck. Am Auge bezeichnen wir den Bluterguss gern liebevoll als Veilchen. Die medizinische Bezeichnung hierfür ist das Hämatom. Die unter der Haut liegenden Gefäße werden verletzt und es kommt zu sogenannten Einblutungen im umliegenden Gewebe. Zunächst erscheint die Haut dunkelviolett und schwarz. Mit der Zeit verfärbt sich das Hämatom dann von dunkelblau zu grün und gelb. Die Farbveränderungen kommen durch den Abbau des Blutergusses. Bei offenen Wunden oder gar Verdacht auf Knochenbrüche oder andere heftige Verletzungen sollten Sie zunächst einen Arzt zu Rate ziehen. Dies gilt ebenso für großflächige Hämatome oder solche, die nicht alleine abheilen wollen. In aller Regel baut der Körper die Einblutungen selbst wieder ab. Es gibt jedoch auch Verlaufsformen, bei denen eine Drainage gelegt werden muss. Manchmal ist sogar eine OP notwendig. Wenn Sie sich unsicher sind, gehen Sie zum Arzt. Den Heilungsprozess können Sie gut zu Hause unterstützen. Viele Hausmittel aus Naturheilkunde und Homöopathie stehen zur Verfügung. Erste Hilfe besteht in schneller Kühlung. Legen Sie zerstoßenes Eis im Leinentuch oder eine Kältekompresse auf. Sie haben beides nicht zur Hand? Ein Eisbeutel ist schnell mit einem Produkt aus der Tiefkühlung, eingeschlagen in ein Tuch, gemacht. Wärme ist kontraproduktiv, sie führt zur Verdünnung des Blutes und eventuell zu weiteren Einblutungen.

Diese Tipps helfen gegen Blutergüsse:

  1. Geben Sie 2 Esslöffel Essig in ein Glas Wasser und tränken Sie damit ein Tuch. Legen Sie dies auf den blauen Fleck oder die entstehende Beule und lassen die Flüssigkeit langsam verdunsten
  2. Arnika hilft bei stumpfen Verletzungen. Legen Sie frische, leicht zerriebene Arnikablätter auf die betroffene Stelle
  3. Arnikaöl oder Arnikasalbe auftragen. Innerlich verwenden Sie homöopathische Globuli Arnika D6, zu Beginn 5 Globuli stündlich am 1. Tag, dann fünfmal täglich 5 Globuli
  4. Nehmen Sie Schüssler-Salz Nr. 11 ein. Dreimal täglich 1 Tablette unter der Zunge zergehen lassen. Hilft beim Abbau des Hämatoms
  5. Lagern Sie am besten die verletzte Körperregion hoch. Durch den geringeren Blutzufluss kann sich der blaue Fleck nicht noch weiter ausbreiten
  6. Schmieren Sie möglichst umgehend nach der Verletzung den Bluterguss mit Butter ein. Die in der Butter enthaltenen Säuren begünstigen das Auflösen des Hämatoms
  7. Zerschneiden Sie eine Zwiebel und legen Sie sie mit der Schnittfläche auf den Bluterguss. Bitte nicht auf offenen Wunden anwenden
  8. Erwärmen Sie im Wasserbad 30 ml Olivenöl, 15 Gramm Lanolin und 4 Gramm Bienenwachs. Geben Sie 30 ml Rosskastanientinktur und 20 Tropfen Wacholderöl zu. Füllen Sie das Gemisch ab und stellen es kalt. Verwenden Sie es als Einreibung oder Kompressen
  9. Pürieren oder zerreiben Sie eine Handvoll frische Petersilie und geben Sie den Brei auf die betroffene Stelle. Fixieren Sie mit einer elastischen Binde oder Verband
  10. Mischen Sie 1/8 Liter hochprozentigen Schnaps mit 1/8 Liter kaltem Wasser. Tränken Sie einen Waschlappen damit, auflegen und mit einem trockenem Tuch befestigen
  11. Nehmen Sie 24 Stunden nach der Verletzung ein warmes Vollbad mit insgesamt 7 Tropfen Rosmarinöl. Diese Aktion wirkt entspannend und fördert zugleich die Durchblutung. Unbedingt die 24 Stunden einhalten. Eine zu frühe Durchblutungsförderung sorgt für neue Einblutungen
  12. Kochen Sie einen Sud aus je 10 Gramm Arnika, Johanniskraut, Königskerze, Beinwell und Ringelblumen in einem halben Liter Wasser. Abgekühlt darin ein Tuch tränken und als Kompresse verwenden. Lassen Sie die Kompresse eine halbe Stunde wirken
  13. Schonen Sie unbedingt die betroffene Körperregion, um weitere Gefäßverletzungen zu vermeiden. Sie verhindern damit auch neue Einblutungen
  14. Keine Massagen und kein Alkohol! Durch Gefäßerweiterungen und Verdünnung des Blutes können sich die Blutergüsse nur sehr langsam auflösen und die Heilung verzögert sich
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