Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Hausmittel gegen Ausschlag

Ausschlag? Mit unseren bewährten Hausmitteln kannst du schnell mit einer Behandlung beginnen. © chaphot

Ausschlag? Mit unseren bewährten Hausmitteln kannst du schnell mit einer Behandlung beginnen. © chaphot

Ausschlag tritt oft plötzlich auf. Pusteln, Bläschen und Juckreiz sind seine häufigsten Begleiter. Mit solchen plötzlich auftretenden Symptomen sollten Sie grundsätzlich Ihren Arzt um Rat fragen. Viele Infektionskrankheiten können die Ursache sein, ebenso wie Allergien oder Parasiten. Zu Ausschlag führen zum Beispiel Masern, Windpocken, Röteln, Neurodermitis, Schuppenflechte, Scharlach, Gürtelrose als Infektionskrankheiten. Unverträglichkeit von Nahrungsmitteln, chemischen Produkten oder Kosmetik führen zu allergischem Ausschlag. Immer mehr Menschen leiden unter Ausschlag bei Sonneneinstrahlung. Es ist auch möglich, dass Sie Ausschlag durch ein Mitbringsel aus dem letzten Urlaub in Form von Parasiten bekommen. Dies kommt jedoch äußerst selten vor. Sie sehen, es gibt unzählige Möglichkeiten, einen Ausschlag zu bekommen. Daher ist es wichtig, beim Hautarzt zügig vorstellig zu werden, um bei Ansteckungsgefahr entsprechend handeln zu können. Bei manchen Infektionskrankheiten ist die Gabe von Antibiotika, Salben oder Antihistaminika angezeigt. Ist die Ursache erst einmal bekannt, kann auch gezielt behandelt werden. Zur Unterstützung und schnelleren Heilung stehen auch verschiedene Hausmittel, Naturheilkunde und Homöopathie gibt es in vielfältiger Ausführung. Allgemein gilt, dass Stress und seelische oder körperliche Belastung den Ausschlag verschlimmern. Gönnen Sie sich daher die nötige Ruhe. Bei ansteckenden Krankheiten vermeiden Sie möglichst den Kontakt zu anderen Menschen, um eine Verbreitung zu vermeiden. Achten Sie wie bei jeder Erkrankung auf ausreichend frische Luft, leichte frische Kost und genügend Flüssigkeitsaufnahme. Die nachfolgenden Tipps helfen auch bei Ausschlägen, die lediglich von Mücken oder Brennnesseln stammen.

Diese Tipps helfen bei Ausschlag:

  1. Tragen Sie locker sitzende Kleidung aus Baumwolle oder Leinen. Eng sitzende Kleidung scheuert und führt zu vermehrter Schweißbildung
  2. Reiben Sie die betroffenen Stellen mit Aloe-Vera-Gel ein. Idealerweise von der eigenen Pflanze. Dazu einfach ein Stück abschneiden, und das austretende Gel auftragen. Aloe-Vera-Gel bekommen Sie auch im Handel
  3. Geben Sie kalten Joghurt oder Quark auf ein Tuch und machen Sie daraus einen Umschlag
  4. Verzichten Sie auf parfümierte Seifen und Cremes. Achten Sie bei der Seife darauf, dass diese ph-neutral ist
  5. Lavendelöl beruhigt sowohl die Haut als auch die Psyche. Tragen Sie das Öl auf die betroffenen Stellen auf
  6. Baden Sie zweimal wöchentlich in einer 2%igen Salzlösung. Dafür geben Sie auf je 50 Liter Wasser ein Kilo Meersalz. Wichtig ist es, nach dem Baden sich nicht abtrocknen. Wickeln Sie sich in ein Baumwoll-Handtuch und lassen Sie die restliche Feuchtigkeit auf der Haut trocknen
  7. Bereiten Sie einen Umschlag aus Heilerde. Dazu mischen Sie eine ausreichende Menge Heilerde mit Wasser zu einem dicken Brei. Legen Sie diesen mit einem Tuch auf die juckenden Stellen und decken alles mit einem Handtuch ab. Lassen Sie es nach Möglichkeit über Nacht einwirken
  8. Hilfreich sind oft Cremes mit einem Harnstoffanteil. Solche Cremes sind in der Apotheke, im Reformhaus und teilweise im Handel erhältlich. Ihre Apotheke mischt die Creme auch nach Rezept
  9. Kochen Sie einen Tee aus Stiefmütterchenkraut. Diesen verwenden Sie als Umschlag mit einer Einwirkzeit von 15 Minuten oder betupfen das Ekzem damit mehrmals täglich. Das Stiefmütterchenkraut bekommen Sie in der Apotheke, die Stiefmütterchen aus dem eigenen Blumenbeet sind dafür nicht geeignet
  10. Bei Ausschlag eignen sich die Schüssler-Salze Nr. 1, Nr. 3, Nr. 6, Nr. 7, Nr. 8, Nr. 11, Nr. 12. Die Anwendung der Salze bei Insektenstichen oder Ausschlag durch Brennnesseln wäre sicher etwas überzogen. Man verwendet sie bei flächigem oder längerem Ausschlag kurmäßig über zwei bis sechs Wochen
  11. Vermischen Sie Obstessig und Wasser zu gleichen Teilen und reiben damit den Ausschlag ein
  12. Reiben Sie trockene Ekzeme mit Johanniskrautöl, Olivenöl oder Sonnenblumenöl ein. Nicht auf offene Stelle auftragen
  13. Stellen Sie aus Brennnesseln und Wasser einen Brennnesselsud her. Tauchen Sie ein Tuch in den in Sud und legen dieses für 10 Minuten auf die betroffenen Stellen. Mehrmals täglich wiederholen
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