Hausmittel und Alternativmedizin gegen Krankheiten
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Hausmittel gegen Husten

Husten? Mit unseren bewährten Hausmitteln kannst du deinen Husten auf natürliche Weise behandeln. © andriano_cz

Husten? Mit unseren bewährten Hausmitteln kannst du deinen Husten auf natürliche Weise behandeln. © andriano_cz

Häufiger Begleiter einer Erkältung ist der Husten. Im Grunde ein Schutzmechanismus, der dafür sorgt, dass „Fremdkörper“ mit Höchstgeschwindigkeit ausgeatmet wird. Der Husten ist jedoch eine Anstrengung für den Körper und belastet sehr. Besonders anstrengend ist der sogenannte Reizhusten. Sie fangen plötzlich an zu bellen und können kaum noch damit aufhören. Je nach Form des Hustens sind reizlindernde oder schleimlösende Mittel gefragt. Dafür gibt es viele gute Medikamente, aber auch sehr gute Hausmittel. Die Naturheilkunde und Homöopathie kennt viele Möglichkeiten, dem Husten zu begegnen oder vorzubeugen. Ein bewährtes Hausmittel unserer Großmütter waren verschiedene Kräuteröle. Mit zehn Tropfen, einem Topf heißem Wasser und einem Handtuch über dem Kopf wurde damit ein Dampfbad gemacht. Häufig zum Einsatz kamen, Lavendel-, Majoran-, Thymian- und Teebaumöl. Den Spitzenreiter jedoch bildete und bildet das Eukalyptusöl. Dieses enthält Soledum-Cineol, ein Wirkstoff, der Entzündungen stoppt, die Atemwege befreit und stärkt und selbst hartnäckige Verschleimungen löst. Durch die Verflüssigung des Schleims lässt sich dieser besser abhusten und ein Sekretstau wird verhindert. Verbleibt das Sekret zu lange in den Bronchien, führt das zu einer verstärkten Vermehrung von Bakterien und Keimen, der Husten könnte chronisch werden. Neben dem Eukalyptusöl finden Sie in der Naturheilkunde viele weitere Hausmittel, mit denen Sie den Husten gut behandeln können. Sorgen Sie zudem für ausreichend Luftfeuchtigkeit. Trockene Raumluft fördert Reizhusten und trocknet die Schleimhäute unnötig aus. Trinken Sie viel, am besten stilles Wasser, Tee oder verdünnte Fruchtsäfte.

Diese Tipps helfen gegen Husten

  1. Bereiten Sie sich einen Zwiebelsaft. Ein bis zwei Zwiebeln klein hacken und mit 150 Gramm braunem Zucker vermischt in ein Gefäß geben. Lassen Sie die Mischung mindestens fünf Stunden stehen. Pressen Sie den Saft durch ein Leintuch in ein verschließbares Glas. Jede volle Stunde nehmen Sie davon einen Teelöffel. Lassen Sie den Saft langsam im Mund zergehen, damit die wertvollen Stoffe direkt über die Schleimhäute wirken können.
  2. Halten Sie bei Husten Ihre Füße warm. Kalte Füße sorgen für ein Absinken der Temperatur im Hals- und Rachenraum bis zu zwei Grad! Durch die schlechtere Durchblutung bei Kälte vermehren sich Keime und Bakterien schneller.
  3. Zu Beginn eines Hustens können auch Hustenbonbons aus Kräutern helfen. Sie verhindern die Austrocknung Ihrer Schleimhäute.
  4. Machen Sie einen Brustwickel mit reinem Zitronensaft. Lassen Sie diesen für eine Stunde auf der Brust liegen. Achtung! Nicht anwenden bei sehr empfindlicher Haut, bei Ausschlag sofort abnehmen und die Haut abspülen.
  5. Stellen Sie sofort das Rauchen ein. Der Tabakrauch reizt Ihre Atemwege noch mehr und verstärkt den Husten.
  6. Zwei gehäufte Teelöffel Isländisches Moos mit kaltem Wasser übergießen, langsam zum Kochen bringen, dann abseihen. Täglich zwei bis drei Tassen lauwarm trinken. Sie können das Getränk mit Honig süßen. Isländisch Moos erhalten Sie in der Apotheke.
  7. Machen Sie eine Einreibung von Brust und Rücken mit warmem Gänseschmalz. Über Nacht einwirken lassen.
  8. Drei Teelöffel Thymian und drei Teelöffel gemörserter Anis mit einem halben Liter Wasser aufkochen, zudecken und circa fünf Minuten ziehen lassen. Abseihen, dann den Saft einer Zitrone zugeben und mit Honig süßen. Warm über den Tag verteilt trinken.
  9. In ein Glas sehr warme Milch den Saft einer großen Zwiebel und einen Teelöffel Honig geben und gut verrühren. Trinken Sie so heiß wie möglich.
  10. Verrühren Sie zwei Esslöffel geriebenen Meerrettich mit Zwiebelsaft und Honig. Einige Stunden ziehen lassen. Dann alle drei Stunden einen Teelöffel einnehmen. Am besten ist frischer Meerrettich vom Feld.
  11. Je 30 Gramm Spitzwegerich und Huflattich mischen. Für eine Tasse Tee einen Teelöffel davon mit kochendem Wasser überbrühen, acht Minuten ziehen lassen und abseihen. Mehrmals täglich eine Tasse trinken.
  12. Hustensirup/-saft aus Spitzwegerich: Zwei Hände Spitzwegerichblätter in einem Liter Wasser aufkochen und ziehen lassen. Blätter abfischen und 500 Gramm Kandiszucker zum Sud geben. So lange einköcheln, bis der Sud die Konsistenz von Honig hat. Täglich mehrmals einen Teelöffel davon einnehmen.
[Gesamt:1    Durchschnitt: 5/5]