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Bei Carbo animalis, auch Carb-an genannt, handelt es sich um Tierkohle, die aus Rindsleder herstellt wird.  Es handelt sich um eine Substanz. Ursprünglich wurde dieses homöopathische Mittel hergestellt, indem ein sehr dickes, ungegerbtes Stück Rindsleder auf eine Schicht glühender Kohlen auf gelegt wurde. Das Leder wurde so lange verbrannt, bis keine Flammen mehr entstanden. Dann wurde das Leder aus den Kohlen genommen und gelöscht oder zwischen zwei Pressplatten ohne Luftzufuhr eingespannt, bis das Leder wieder kalt war. Carbo animalis kann als Globuli oder Dilution, also in flüssiger Form eingenommen werden. Die Potenzen liegen zwischen D10 und D200 in der D-Gruppe, C10 bis C200, 1M bis 100M oder LM 1 bis 30. Bei der Dilution, können die Potenzen D10 bis D200, C10 bis C200, LM 1 bis 36 und Q 1-16 eingesetzt werden. Die Herstellung dieser Produkte erfolgt stets unter strenger Aufsicht und nur mich hochwertigen Rohstoffen.

Steckbrief
Volkstümlicher Name Tierkohle
Art der Substanz Kohle
Typische Potenzen D4 – D12
Verschreibungspflichtig bis
Erscheinung abergläubisch
interesselos
müde
Hauptanwendungen Gastritis
Sodbrennen
Verdauungsschwäche

Anwendungsgebiete von Carbo animalis

Homöopathie Acalypha indica

Bild: wikipedia

Carbo animalis wird Patienten verabreicht, die unter Gastritis, einer Verdauungsschwäche oder Sodbrennen leiden. Personen, für die Carbo animalis die richtige Wahl ist, wirken in den Augen anderer Menschen ein wenig abergläubisch, ohne Interesse und recht müde. Sehr oft leiden die Patienten unter Herzdrücken, dass durch die Magenprobleme verursacht wird. Die Potenzen, die am meisten eingesetzt werden,  sind D4 bis D12.

Die Tierkohle wird außerdem eingesetzt, wenn das venöse System gestört ist. Sind die Oxydationsvorgänge verlangsamt, bei Drüsenproblemen, Bubonen oder Gummen ist Carbo animalis ebenfalls eine gute Wahl. Das Mittel hat den Ruf, bei Krebs nicht nur palliativ zu wirken, sondern es soll teilweise sogar zu Heilungen gekommen sein.

Das Leitsymptom, das zum Einsatz von Tierkohle führt, ist eine bläuliche Verfärbung und eine Venenzeichnung am kompletten Körper des Patienten.

Das typische Krankheitsbild kann so beschrieben werden, dass der Patient ausgebrannt wirkt und nur wenig oder kein Selbstvertrauen hat. Er verfügt weder über Stehvermögen, noch über Ausdauer. Es hat ständig das Gefühl, dass seine Mitmenschen ihn nicht ernst nehmen. Die Personen sind stets bemüht, die Anforderungen zu erfüllen, die durch ihre Umgebung an sie gestellt werden. Sie sind ausgesprochen stark an die Familie und das Heim gebunden. Signale des Körpers werden nicht wahrgenommen und Anforderungen des Körpers werden nicht erfüllt.

Zum Gemüt des Patienten kann gesagt werden, dass häufig eine Abscheu gegen das Leben besteht. Die Personen haben Angst, wenn sie sich im Dunkeln aufhalten, haben bereits ein mulmiges Gefühl, wenn sie die Augen schließen. Begleitet wird dies durch die Angst zu ersticken. Der Patient wird sich schuldig fühlen und unter Schlafstörungen leiden. Die Behandlung mit Tierkohle ist ebenfalls angezeigt, wenn ein Mensch stark zwischen Frohsinn und Traurigkeit schwankt. Es ist unangenehm, sich in größeren Menschenmengen aufzuhalten. Ein weiteres Zeichen ist, wenn er öfters vergisst, was er gerade sagen wollte.

Natürlich gibt es auch körperliche Symptome, die die Einnahme von Carbo animalis empfehlenswert machen. Ein Schwindelgefühl, wenn sich der Patient bückt, ist ein Zeichen oder Haarausfall, der sich besonders im Bereich des Scheitels zeigt. Eine schlechte Wahrnehmung von Tönen kann ein Zeichen sein, ebenso wie eine rote bis blaue Nasenspitze. Die Haut ist trocken und schält sich ab. Wenn Schwindel aufgetreten ist, kann es anschließend zu Nasenbluten kommen. Auch eine geschwollene Schilddrüse kann ein Zeichen sein. Die Behandlung mit Carbo animalis ist angezeigt, wenn Magenbrennen auftritt oder die Verdauung sehr langsam ist.

Carbo animalis hilft außerdem bei folgenden Krankheiten:

Aphten
Asthma
Atemnot
Aufstossen
Bauchschmerzen
Blähungen
Bronchitis
Chronische Bronchitis
Darmkoliken
Darmträgheit
Dyspepsie
Erschöpfung
Frostempfindlichkeit
Furunkel
Gedächtnisschwäche
Geschwüre
Herzangst
Hämorrhoiden
Koliken
Kollaps
Konzentrationsschwäche
Krampfadern
Krampfhusten
Kreislaufschwäche
Kälteempfindlichkeit
Laryngitis
Lungenentzündung
Magenschleimhautentzündung
Meteorismus
Mundgeruch
Nasenbluten
Ohnmacht
Ohrensausen
Roemheld-Syndrom
Schlecht heilende Wunden
Schwangerschafts begleitend
Schwangerschafts-Übelkeit
Schwangerschaftserbrechen
Schwindel
Schwäche
Tinnitus
Ulcus cruris
Unterschenkelgeschwür
Varizen
Venenschwäche
Venenschwäche
Verstopfung
Völlegefühl
Zahnfleischbluten
Übelkeit

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Anwendung und Dosierung von Homöopathie